Repertoire

Faust
von Johann Wolfgang Goethe

Gretchen ist tot. Faust in psychiatrischer Behandlung? Mephisto gar sein Therapeut? Faust mit seinem aktuellen Bezug zu den Themen Schizophrenie, Burnout und posttraumatischer Belastungsstörung als Steilvorlage für unsere Inszenierung. Seit drei Jahren ist Goethes „Faust“ fester Bestandteil unseres Repertoires. Nach über hundert Vorstellungen hat die Inszenierung nichts an Kraft und Aktualität verloren, ganz im Gegenteil. Die Probleme, die sich bereits zu Goethes Zeit finden lassen und sich in seinem Texten wiederspiegeln, haben nichts von ihrer Präsenz eingebüßt. Wir sehen Mephisto zwischen therapeutischer Kühle und freundschaftlicher Gewohnheit wandeln. Faust steckt in einem Strudel seiner nicht mehr zu ordnenden Gefühle und Gedanken fest. Alkohol lindert seine Schmerzen. Faust will Vergessen. Mephisto will erinnern und ihm zeigen: „ Komm, du sollst leben.“ Im Mittelpunkt stehend, die beiden Hauptcharaktere in einem immer komplizierteren, großen Statusspiel.

Faust – Thilo Matschke
Mephisto: Raphael Batzik

Regie/Dramturgie: Raphael Batzik

Dauer: 70 Minuten

helden:tot
von Stefan Sprang

Was würden Sie tun, wenn man Sie plötzlich aus einem Job schmeisst, der verdammt viel Geld und Ansehen bringt? Marketing-Papst Marcus Wennmann jedenfalls sinnt auf Rache. Ein Mann, der nichts anderes wollte, als das Kinderglück vom „Lebendigsein“ zurück zu erobern, plant einen blutigen Amoklauf. In 90 emotional hoch aufgeladenen Minuten erzählt ein Gefallener von seiner Überzeugung als „Held der Arbeit“, seinem Scheitern, seinem Plan: Im Gespräch mit den Stimmen in seinem Kopf. Was ist richtig, was ist falsch, wenn alles plötzlich Kopf steht? Ein Abend, der vermeintliches Heldentum entlarvt in einer furiosen Gedankenkaskade, die vielleicht die Hoffnung sät auf eine besser Wahl: Mit Rick Blaine alias Humphrey Bogart als Pate.

Stefan Sprang, der Autor, selbst aufgewachsen im Südviertel Essens, gibt seinen Helden frei für die erste Uraufführung am Theater Essen-Süd.

Schauspiel/Regie: Raphael Batzik/Aless Wiesemann

Dauer: 90 Minuten

Emigranten
von Slawomir Mrozek

Aufführungsrechte Diogenes Verlag

Zwei namenlose Emigranten desselben Landes teilen sich einen Kellerraum als Unterkunft. Der eine ist ein politischer, der andere ein wirtschaftlicher Flüchtling. Der Intellektuelle und der Gastarbeiter könnten kaum unterschiedlicher sein, und doch finden sie sich in derselben Situation mit denselben Problemen wieder. Sie gehen sich gegenseitig auf die Nerven und unterstützen sich wieder, sie fantasieren und ergeben sich dem Fatalistischen, sie wollen vorankommen, aufsteigen, und suchen immer verzweifelter ihren Weg aus der Trostlosigkeit.

Eine Beschreibung, die man heute wohl auch in einem (poetisch angehauchten) Report über ein Flüchtlingsheim – oder „Ankerzentrum“? – lesen könnte. Die Herkunftsgeschichte der Protagonisten des 1974 uraufgeführten Dramas bleibt abstrakt und ist damit universell, ihre Situation wirkt absurd und ist doch – leider – realistisch. Wir möchten dieses in Deutschland selten gespielte absurde Theaterstück in unsere Zeit zwischen Flüchtlingsbewegungen, „Wir schaffen das“, #meetwo und Rechtspopulismus, „Ausländer raus“ und neuem Nationalismus überführen und diese gesamtgesellschaftliche Debatte und deren Auswirkungen anhand der Schicksale zweier so gegensätzlicher Individuen aufzeigen.

Der zentrale Ansatz der Inszenierung ist es, beide Schauspieler für beide Rollen zu besetzen. Zu Beginn jeder Aufführung wird dann das Publikum per Zufallsprinzip (Münzwurf) entscheiden, wer welche Rolle spielt.

AA: Moritz Mittelberg-Kind/Raphael Batzik
XX: Raphael Batzik/Moritz Mittelberg-Kind

Regie/Dramaturgie: Raphael Batzik/Moritz Mittelberg-Kind

Dauer: 110 Minuten

Ex Machina
nach Alex Garland

Was macht den Menschen menschlich?

Der exzentrische Internetmogul Nathan lädt den schüchternen Programmierer Caleb zu einem Experiment ein: Caleb soll in einem erweiterten Turing-Test herausfinden, was die künstliche Intelligenz überhaupt noch vom Menschen unterscheidet. Dazu wird er in die geheimste Erfindung des KI-Genies eingeweiht: Die vom Menschen kaum zu unterscheidende Roboterin Ava, die mitten im Nirgendwo von Nathan entwickelt wird… oder gefangengehalten? Es wird schnell deutlich, dass Ava mit ihrer passiven Rolle unglücklich ist – wenn sie so etwas wie Glück überhaupt empfinden kann. Und je mehr Caleb die einfühlsame und intelligente „Frau“ kennenlernt, desto schwieriger werden die Antworten und desto größer die Fragen. Worum geht es hier wirklich – und wer testet eigentlich wen? Ein futuristisches Kammerspiel nach dem oscarnominierten Film von Alex Garland.

Ava: Aless Wiesemann
Caleb: Dominik Poch
Nathan: Raphael Batzik

Regie/Dramaturgie/Lichtdesign: Raphael Batzik
Technik: Moritz Mittelberg-Kind/Sebastian Kubis

Dauer: 90 Minuten

Shutter Island
nach Dennis Lehane

Im Sommer des Jahres 1954 nehmen die US-Marshals Edward Daniels und Chuck Aule Ermittlungen im Ashecliffe Hospital auf, einer Klinik für psychisch kranke Schwerverbrecher, untergebracht auf einer Insel vor der Küste von Massachusetts: Shutter Island. – Rachel Solando, eine Kindsmörderin, ist spurlos aus ihrer verschlossenen Zelle verschwunden. Als ein Hurrikan aufzieht, sind die beiden Marshals auf der Insel gefangen. Doch ist die Jagd nach Rachel Solando wirklich der einzige Grund, aus dem Edward Daniels nach Shutter Island gekommen ist?

2010 von Martin Scorsese mit Leonardo DiCaprio in der Hauptrolle verfilmt. Nun vom Theater Essen-Süd für die Bühne adaptiert.

Dr. Cawley: Daniel Hees
Teddy Daniels: Dominik Poch
Chuck Aule: Sebastian Kubis
Dolores: Sarah Künne
George Noyce: Moritz Mittelberg-Kind

Regie/Dramaturgie/Ausstattung: Moritz Mittelberg-Kind
Regie/Lichtdesign/Tonkomposition: Raphael Batzik

Dauer: Ca. 90 Minuten (mit Pause)

ImproLateNight
Denn Sie wissen nicht was Sie tun!

Abgewrackte Schauspieler und solche, die es sein wollen treffen sich um das Theater Essen-Süd in Grund und Boden zu improvisieren. Nicht genug! Sie holen sich Gäste dazu. Abgewrackte Clowns und solche, die es sein wollen sehen zu, was ein Abend alles hervorbringen kann. Ein Abend zwischen Scripted Reality, Realitysatire, und scheiße Mann, wo ist das Skript?! Late Night-Impro-Comedy-Sketch-Abend mit immer wechselnden Themen, wiederkehrenden Formaten und immer neuem Zunder. Ja, vielleicht zünden wir auch die Bühne an.

Impro meets LateNight – ein Format, das seinesgleichen sucht!

Es spielen: Wechselndes Ensemble

Dauer: 80-100 Minuten (mit Pause)

Nathan der Weise
nach Gotthold Ephraim Lessing

Nathan kehrt von einer Handelsreise zurück und erfährt, dass sein Haus brennt. Fast wäre seine Tochter Recha darin verbrannt – hätte sie nicht ein Tempelherr aus den Flammen gerettet. Recha glaubt sich von einem Engel gerettet zu wissen. Doch war es ein Engel, oder ein Mensch? Nathan schweigt. Der Tempelherr verliebt sich in Recha. Währenddessen fehlt es Sultan Saladin und seiner Schwester Sittah an Geld. Sittah teilt Saladin mit, dass ein Mensch, ein Freund zurückgekehrt. Das Kleinste: Reichtum. Das Größte: Weisheit. Von einem Juden wird das gesagt? Nathan schweigt. Der Tempelherr, von Saladin begnadigt, zweifelt an seinen Wertvorstellungen. Ein Christ, ein Judenmädchen lieben? Er tritt in Nathans Haus, gesteht Recha, dass er liebt. Sie offenbart ihm, dass Sie eine Christin ist, von Nathans Mache. Nathan schweigt. Er wird zu Saladin beordert. Ein Mann wie du, bleibt da nicht stehen, wo der Zufall der Geburt ihn hingeworfen. Du bist ein Jud und ich ein Muselmann. Die Christin ist zwischen. Von diesen drei Religionen kann doch eine nur die wahre sein. Nathan! So rede doch! Sprich!

Derwisch/Sittah/Recha: Aless Wiesemann
Derwisch/Saladin/Tempelherr: Raphael Batzik
Nathan – Thilo Matschke

Dramaturgie: Raphael Batzik
Regie: Thilo Matschke/Aless Wiesemann/Raphael Batzik

Dauer: 75 Minuten

Die Marquise von O….
von Heinrich von Kleist

Heinrich von Kleists „Die Marquise von O….“ war vielleicht noch nie so aktuell wie heute. Ähnlich wie bei anderen Produktionen unseres Hauses wird auch hier die Konzentration auf den zentralen Konflikt im Mittelpunkt stehen. Mit drei SchauspielerInnen gilt es, die Erzählung von Schein und Sein, Schuld und Scham, von Verdrängung, Verklärung und schließlich von (im Wortsinne) ohnmächtigen Frauen und mächtigen Männern in die Gegenwart zu transportieren und nahbar zu machen.

Gerade in Zeiten von #metoo stellt Kleists Skandalnovelle doch hochaktuelle und -relevante Fragen. Vor allem hinter das vermeintliche Happy End der Geschichte muss man ein großes Fragezeichen setzen. Genau dieses Fragezeichen wollen wir mit unserer Inszenierung sichtbar machen: Kann es überhaupt einen glücklichen Ausgang aus der Situation der Marquise geben? Wie kann dieser Ausgang aussehen? Wenn traditionelle Geschlechterrollen aufgebrochen werden, wenn die Emanzipation der Marquise gelingt, wenn der Graf seiner Strafe zugeführt wird – wird dann alles gut?

Marquise: Aless Wiesemann
Graf: Raphael Batzik
Vater: Thilo Matschke

Regie/Dramaturgie: Moritz Mittelberg-Kind

Dauer: 90 Minuten

Reservoir Dogs
nach Quentin Tarantino

„Willst du weiter bellen, kleines Hündchen, oder willst du beißen?“ Die Handlung ist schnell erzählt. Fünf Gangster planen einen Überfall auf einen Juwelier. Der Überfall geht schief. Die Überlebenden treffen sich im vereinbarten Versteck in einem stillgelegten Lagerhaus. Wurden sie verpfiffen? Und wer ist dann der Maulwurf?

Für Kenner- und Nichtkenner des Films zu empfehlen. Sie sitzen mitten im Lagerhaus und regelmäßig sucht Mr. Pink nach einer Kellnerin. Es besteht sogar die Chance auf eine Tasse Kaffee, aber bringen Sie Trinkgeld mit. Mr. Pink gibt nie was.

Mr. Orange: Dominik Poch
Mr. Blonde: Alexander Kupsch
Mr. Pink: Moritz Mittelberg-Kind
Mr. White: Raphael Batzik
Eddie: Thilo Matschke
Holdaway: Sebastian Kubis

Dramaturgie: Moritz Mittelberg-Kind
Regie: Raphael Batzik/Moritz Mittelberg-Kind

Dauer: 80 Minuten

Pulp Fiction
nach Quentin Tarantino

„Gib mir fünf Gramm Wahnsinn.“

Wir geben euch acht Gramm Wahnsinn. Ja, verdammt nochmal, verdammt, verdammt, verdammt! Sie tun es wirklich?! Ja, wir tun es wirklich. Nach dem Riesenerfolg unseres Kultabends „Reservoir Dogs“, adaptieren wir den nächsten tarantinischen Klassiker und geben ihm unsere eigene Note. 24 Stunden Los Angeles. Acht Schauspieler verweben Tarantinos Episodendrama zu einem Bühnenabend. Leichen müssen verschwinden, der Jackrabbit-Slim´s-Twist-Contest muss gewonnen werden und jemand sollte schleunigst „Blaubeerkuchen“ sagen … Gut, vielleicht nicht ganz so schnell.

Und das alles an einem Abend? Da kann man nur sagen: “All right, everybody be cool, this is a robbery!”

Mia Wallace: Aless Wiesemann
Honeybunny/Fabienne: Nina Kassmann
Pumpkin/Ricky Nelson: Dominik Poch
Vincent Vega: Felix Krull
Jules Winnfield: Moritz Mittelberg-Kind
Buddy Holly/Marvin/Mr. Wolf: Sebastian Kubis
Butch: Raphael Batzik
Jimmie – Thilo Matschke

Dramaturgie: Raphael Batzik
Regie: Raphael Batzik/Moritz Mittelberg-Kind

Dauer: 90 Minuten

Die Verwandlung
von Franz Kafka

Gregor Samsa hat Demenz. Das macht ihn zunächst für sich selbst, später auch für seine Umgebung, zum Ungeziefer. Wenn ein selbstbestimmter Mensch plötzlich beginnt in sich zusammenzufallen, führt das zwangsläufig zum Verlust seiner Identität. Doch ab wann ist der Mensch nur noch Hülle? Und ab wo beginnt das Prädikat: „nicht mehr lebensfähig?“ Fakt ist, wir werden immer älter. In Zeiten, in denen das Thema der Sterbehilfe immer mehr an Brisanz gewinnt, zeigt diese Inszenierung, warum Menschen tatsächlich zu Käfern werden, wenn sie nicht mehr funktionieren und wie nah Mitgefühl und Rationalität beieinander liegen. Ein Familienportrait, das die Sicht beider Seiten zeigt. Sind wir ab einem gewissen Punkt für Gregor nicht auch nur verwischte, verschleierte Käfer?

Gregor Samsa/Grete – Raphael Batzik
Gregor Samsa/Vater – Moritz Mittelberg-Kind
Gregor Samsa/Grete – Thilo Matschke

Dramaturgie: Raphael Batzik
Regie: Thilo Matschke

Dauer: 75 Minuten

Der Prozess
von Franz Kafka

Josef K. erwacht in seinem Zimmer. Zwei Wächter warten auf ihn. Sie sind ja verhaftet. Hat es ihnen denn niemand gesagt, bekommt er promt als Antwort, als er sein Zimmer verlassen will. Wie kann ich denn verhaftet sein? Und gar auf diese Weise? Das werden Sie noch früh genug erfahren…Wir befinden uns im Tunnel den wir am Ende unserer Leben durchschreiten. Wie lang dieser Tunnel ist, dass kommt darauf an, wie sehr wir gegen die Wahrheit ankämpfen, bis wir akzeptieren können, dass wir nun dran sind, mit dem „Gehen müssen“. Vielleicht ist es aber auch ein Dürfen? Kafkas unvollendeter Roman bietet Raum für Interpretation. So denken wir doch beim „Verhaftet sein“ direkt an etwas Schlimmes. Doch kann man nicht auch mit dem Leben verhaftet sein? Und wie lösen wir diese Haftbarkeit, damit wir lernen los zu lassen? Was ist, wenn besagte Wächter nun nicht die, in unseren Köpfen, verankerten Gesetzteshüter sind, sondern Wächter, die über Josef wachen und ihn auf seiner Reise begleiten und mit ihm die Dinge klären, die er im Leben unerklärt gelassen hat? Gefährten, die da sind und ihn auffangen, während er kämpft , um jeden Herzschlag und jeden Ast, der ihn im Leben hält. Während er verzweifelt und verdrängt und mit allen Mitteln versucht der Mensch zu sein, der er war. Gefährten, die ihm immer wieder sagen: „Nehmen Sie es doch nicht so schwer, Herr K.“ Am Ende des Tunnels ist mehr als Licht. Josef K. folgt einer Stimme, die ihn leitet und ihm Sicherheit gibt. Vielleicht kommt sie aus seinem Herzen. Er weiß es nicht. Er weiß nur, dass er ihr folgen muss, dem Klang, der Wärme, dem Licht und das es Zeit ist, die Fesseln zu lösen und reinen Tisch zu machen, bis er sagen kann: „Ich wüsste nicht, dass ich es schwer nehme“.

Josef K. – Raphael Batzik
Franz/Aufseher/Titorelli/Huld – Thilo Matschke
Wilhelm/Untersuchungsrichter/Fabrikant/Kaplan – Daniel Hees
Leni – Julia Zupanc (Stimme)

Regie/Dramaturgie: Raphael Batzik

Dauer: 90 Minuten

Einfach das Ende der Welt
von Jean-Luc Lagarce

Eine Kooperation zwischen Only Connect! und dem Theater Essen-Süd

Der Schriftsteller Louis kehrt überraschend zu seiner Familie zurück, die er zwölf Jahre zuvor plötzlich und unerwartet verlassen hat. Er möchte seine Mutter und seine Geschwister von seinem nahenden Tod durch eine tödliche Erkrankung informieren. Doch schon kurz nach seiner Ankunft beginnt sich die Familie untereinander zu streiten, und Louis sieht sich mit einer Reihe von Vorwürfen konfrontiert. Die Unfähigkeit der Beteiligten miteinander zu kommunizieren und Louis‘ Gefühl, sich von seiner Familie emotional entfernt zu haben, machen es für ihn unmöglich, sein Geheimnis zu offenbaren.

Erstmals wird mit Raphael Batzik ein Schauspieler des Theaters Essen-Süd in einer only connect! Produktion nicht nur mitwirken, sondern die Hauptrolle übernehmen. Die Zusammenarbeit der Theater hat ein Ziel: Man will die Vielfalt der Essener Theaterszene veranschaulichen und gemeinsame Kräfte bündeln, um die gemeinsame Vision von gutem Theater in Essen zu verwirklichen.

Louis – Raphael Batzik
Suzanne – Saskia Kuhnert
Antoine – Timo Knop
Catherine – Saghar Seyedloo
Die Mutter – Julie Stearns

Regie: Julie Stearns

https://only-connect.de/

Rechte: Felix Bloch Erben
Gefördert durch die Stadt Essen